Ein Brunnen für Gida
Also trugen sie und die anderen Menschen aus dem Dorf Gida in der Projektregion Dano täglich ihre großen gelben Kanister ans Ufer des Kawisa, der im Schatten von Bäumen friedlich dahinplätschert. Es ist ein trügerisches Idyll. Denn die trübe Brühe des Flusses war die Ursache für zahlreiche Magen- und Darmerkrankungen. Vor allem Kinder waren betroffen. „Jede Familie hier im Dorf kann eine Geschichte über die Krankheiten erzählen, die das Flusswasser verursacht“, sagt Berhane.
Heute können sie und die anderen Eltern aus Gida ruhiger schlafen. Denn seit einem Jahr liefert ihnen ein Brunnen, den Menschen für Menschen unweit ihres Dorfes errichtet hat, sauberes Trinkwasser.
40 bis 60 Liter pro Familie pro Tag
Grundwasser in acht Metern Tiefe